Wie könnte die Schule nach den Ferien besser beginnen als mit einem Tag in der Natur, draußen unterwegs in der Natur mit der ganzen Klasse und mit 3 Pferden!
Wenn dann der Meteo noch Regen ansagt, die Sonne aber scheint ?... Ja, so kann es öfter sein!
Nachdem wir uns ordentlich warmgelaufen hatten, drückte uns die Lehrerin ein paar Seile und Halfter in die Hand, in wechselnden Rollen wurden Techniken des Leitens und Führens miteinander geübt.
Ein guter Anführer bei Pferden ist, wenn man einen guten Fokus hat, Sicherheit vermittelt und Freundlichkeit ausstrahlt.
So wie der Mensch in den Augen eines Pferdes eigentlich ein gefährliches Raubtier ist, weil er ja Fleisch frisst, so sind Erwachsene aus Kinderperspektive oft übermächtige Wesen, die unverständliche Sachen von einem verlangen und viel zu schnell Ärger machen.
Sei ein Freund und nicht Feind und behalte dabei dein Ziel im Auge, das waren Erkenntnisse aus dem Pferdeführungsseminar, die für uns als angehende Freizeitsportleiter anschaulich erfahren und mitgenommen werden konnten. Zum krönenden Abschluss gab es nachher noch Spaghetti in der warmen Stube für alle, so dass man mit vollem Kopf und Bauch und mit müden Beinen nach Hause gehen konnte. Oder wie hieß der Ausspruch nach Pestalozzi noch? Lernen mit Kopf, Herz, Hand, Beinen und Bauch?









